Operationsmikroskop
Nur was man sieht, kann auch behandelt werden!
Moderne Zahnheilkunde erfordert adäquate technische Ausstattung, auch beim Operationsmikroskop. So kommt es zum Beispiel bei einer mikrochirurgischen Wurzelbehandlung zum Einsatz. Das OP-Mikroskop ist eine Ergänzung zu den klassischen Diagnosemethoden und es wird im Einzelfall vom Zahnarzt entschieden, ob eine Notwendigkeit dafür gegeben ist.
Man kann damit die Wurzelkanäle bis aufs 20-fache vergrößert darstellen. So kann man die Zugänge zu den Wurzelkanälen viel leichter finden. Diese Zugänge sind meist schwer zu lokalisieren – wenn sie nicht gefunden werden, kann der Kanal nicht gereinigt und sterilisiert werden, was einen Misserfolg bedeutet. Während eine herkömmliche Lupe lediglich die 5-fache Vergrößerung schafft, ermöglicht das OP-Mikroskop eine starke Vergrößerung (20-fach). Nur was man während der Behandlung gut sehen kann, wird auch optimal gereinigt.
Die Sichtmöglichkeiten in der Mundhöhle sind extrem eingeschränkt und eine herkömmliche OP-Lampe schafft es meist nicht, für eine optimale Ausleuchtung zu sorgen. Die stark vergrößerte Darstellung sowie gute Ausleuchtung mit dem OP-Mikroskop sorgt für passende Rahmenbedingungen zur exakten Reinigung und präzisen Arbeit. Eine spezielle Winkeloptik ermöglicht, auch schwer zugängliche Bereiche im Mund des Patienten noch behandeln zu können.
Das OP-Mikroskop kommt bei weiteren Behandlungen zur Anwendung: bei der Erkennung von defekten Füllungen oder Frakturlinien, bei der Diagnose von Karies, bei der Wurzelspitzenresektion und der Behandlung von Parodontitis.
Dieses Mikroskop beinhaltet darüber hinaus eine Videokamera, mit der die gesamte Behandlung aufgezeichnet werden kann. Damit gibt es die Möglichkeit der Dokumentation der Behandlungsschritte und -erfolge.






